




Eine unerwiderte Liebe und zwei Hunde, die sich Briefe schreiben
Das Stück:
Tagebuch eines Wahnsinnigen Nikolaj Gogol mit Texten aus: Krankenzimmer Nr.6 von Anton Tschechow
Er
ist ein kleiner Beamter im Staatsdienst. Jeden Tag müht er sich
ab, ist unzufrieden mit seinem Beruf und der damit einhergehenden
Perspektivlosigkeit.
Dazu kommt die aussichtslose Liebe zur
Tochter
seines höchsten Chefs. Er träumt vom sozialen Aufstieg und
sucht nach Wegen seiner Geliebten nahe
zu
sein. Durch die Begegnung
mit ihrem Hund eröffnen sich für unseren Helden völlig
neue Welten.
Er zieht sich mehr und mehr aus der
demütigenden
Realität zurück, um sich in eine Scheinwelt zu flüchten.
Die Autoren:
Am 1.4.2009 wäre Nikolaj Gogol 200 Jahre alt geworden. Nikolai Gogol beschreibt in „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ die Situation
eines Mannes, der keine Chance mehr hat auf Karriere und Aufstieg in der Gesellschaft, sich aber weigert, dies zu akzeptieren.
Stattdessen versucht er seinen Minderwertigkeitskomplex durch ein bis zum Größenwahn gesteigertes Omnipotenzgefühl zu bewältigen.
Anton Tschechow hätte am 29.01.2010 seinen 150 Geburtstag feiern können. Einige der Texte aus "Krankenzimmer Nr. 6" hat Bäno Axinov meisterhaft in Gogols Stück integriert. Besser hätte man das Leben in der Anstalt nicht herausarbeiten können.
Der Regisseur:
Bäno Axionov war im Staatstheater Moskau, St. Peterburg, Bukarest und Kischinöv engagiert. Er studierte Regie in der Moskauer Kunstakademie bei Dr. Prof. Maria Knebel und Dr. Prof. Pavel Homski. Axionov hat ca. 50 Stücke für Theater und Fernsehen inszeniert. Darunter Tschechow, Puschkin, Goethe, Hugo, Andersen, etc. Er spielte selber in 150 Theaterstücken und in 20 Fernseh- und Kinofilmen mit.
Diese Zusammenarbeit mit Bäno Axionov war für mich die Gelegenheit Neues auszuprobieren, denn schon die Notwendigkeit einer Dolmetscherin machte das Proben zu einer besonderen Erfahrung. Neben der Funktion als Übersetzerin hat Natalia Fomina die Damaturgie und Assistenz in dieser Produktion übernommen. Sie Studierte Journalistik an der staatlichen Universität Ekaterinenburg (Russland) und Theaterwissenschaften an der Universität Leipzig.
Die Kooperation des Badischen Staatstheaters und des Studentenhaus Karlsruhe wird in der "INSEL" (Karlstr. 45b, Karlsruhe) am Sa. 03.04.2010 um 20Uhr Premiere feiern.
Weitere Vorstellungen im Festsaal des Studentenhauses ( Adenauerring 7, Karlsruhe) :
Fr.16.04 Sa. 17.04 und So. 18.04.2010 jeweilsum 20Uhr .
Über Ihren Besuch würde ich mich sehr freuen.